Gefiederte Friedhofsbesucher – Die Vogelwelt auf unserem Johannisfriedhof

Unser Johannisfriedhof ist auf Grund seiner Lage, Größe und Gestaltung von besonderer Anziehungskraft nicht nur für Erholungssuchende und Naturfreunde, sondern auch speziell für Ornithologen. Schon mehrere Generationen von Ornithologen wählten deshalb gerade unseren Friedhof als Beobachtungsgebiet.

Durch die parkartige Gestaltung sowie durch die naturnahe Pflege sind eine Vielfalt an Lebensräumen entstanden, die von einer artenreichen Vogelwelt genutzt werden. So nimmt unser Johannisfriedhof in Bezug auf die Vogelwelt eine Spitzenstellung innerhalb des Großgrüns der Stadt Dresden ein, dessen Artenreichtum den vieler Parkanlagen übertrifft.

Hier kommen in hoher Siedlungsdichte Bodenbrüter wie Rotkehlchen und Zilpzalp, Gebüschbrüter wie Grasmücken und Drosseln, Höhlenbrüter wie Meisen und Spechte, Baumbrüter wie Goldhähnchen und Krähen sowie zeitweise sogar Greifvögel und Eulen vor.

Während einer ornithologischen Führung mit Bernd Zimmermann über unseren Friedhof kann man sich mit unserer Vogelwelt vertraut machen und einen ganz anderen Blick für unseren Friedhof bekommen. Dabei wird natürlich auch auf das Leben in den über 100 Nistkästen eingegangen, die durch Andreas Fiedler liebevoll betreut werden.

Vielleicht können auch Sie bei einem Ihrer nächsten Besuche unseres Friedhofes eine der folgenden Vogelarten erspähen?

Fotos Vögel: Bernd Zimmermann, Ornithologe

Ansicht der Kappelle des Johannisfriedhofs

Trinitatisfriedhof: Zum Steinerweichen

„Zum Steinerweichen — gefährdete und gerettete Grabdenkmäler auf dem Trinitatisfriedhof.“

Zum Steinerweichen — Gefährdete und gerettete Grabdenkmäler auf dem Trinitatisfriedhof – Eine Führung mit der Restauratorin Dana Krause, dem Gesteinskundler Martin Kaden und dem Steinmetz Thomas Thiel

– gewünschter Spendenbeitrag 5 Euro –

Ansicht der Kappelle des Johannisfriedhofs

Johannisfriedhof: Johannisandacht mit musikalischer Begleitung

Die Andacht hält Pfarrer Dr. Ilgner von der Ev. –Luth. Christuskirchgemeinde.

Wir freuen uns, dass unsere Andacht unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften stattfinden kann. Bei schlechtem Wetter findet sie in der Feierhalle statt.

Ein herzliches Willkommen!

 

Der Johannistag (24. Juni) ist eine wilde Mischung unterschiedlichster Traditionen. In der kürzesten Nacht des Jahres, die man mit Reisig- und Strohfeuern hell machte, schritt nach germanischem Glauben Wotan segnend über die Erde. Die Menschen sprangen singend und jauchzend über riesige Feuer. Die Kraft der Götter sollte sie von Unheil und Krankheiten befreien. Und ihre Sonnwendfeiern ließen sich die Slawen, Kelten und Germanen von den christlichen Missionaren nicht nehmen.

 

In unserer Kirche feiern wir am 24.6. den Geburtstag von Johannes dem Täufer. »Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen«, sagt Johannes der Täufer im Johannesevangelium mit Blick auf Christus, das Licht der Welt. Nicht zufällig liegt Weihnachten, der Geburtstag Jesu, ein halbes Jahr später in zeitlicher Nähe zur Wintersonnenwende.

 

So wird der Johannistag heute mit Volks- und Kirchenliedern gefeiert, mit Feuerwehrleuten und Pastoren, mit alten und noch älteren Bräuchen und eben auch bei uns auf dem Johannisfriedhof.