Die historischen Eingangstore des Trinitatisfriedhofs an der Feierhalle/ Begegnungszentrum und an der Verwaltung präsentieren sich heute wieder in ihrer ganzen Schönheit. Die umfangreiche Restaurierung konnte im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen werden.
Der mittlere Eingang unseres Trinitatisfriedhofs inspirierte Caspar David Friedrich zu seinem 1825 entstandenen Gemälde „Der Friedhof“. Damit gehört das Tor nicht nur zur Geschichte unseres Friedhofs, sondern ist zugleich eng mit einem der bedeutendsten Künstler der deutschen Romantik verbunden.
Viele Jahre hatten Witterung und Zeit ihre Spuren hinterlassen. Rost, abgeplatzte Farbschichten, beschädigte Zierelemente und verwitterte Sandsteine machten eine umfassende Restaurierung notwendig. In sorgfältiger handwerklicher Arbeit wurden die historischen Metallkonstruktionen restauriert, fehlende Elemente nach historischem Vorbild neu angefertigt und die Sandsteine fachgerecht instandgesetzt. Auch die historischen Schriftfelder konnten restauriert werden und sind heute wieder deutlich lesbar.

Ein Ergebnis, das uns besonders berührt
Das Restaurierungsprojekt hatte ein Gesamtvolumen von knapp 95.000 Euro. Die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz, beteiligte sich mit 45.000 Euro, weitere 15.000 Euro stellte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz zur Verfügung.
Doch dann kam eine Unterstützung, mit der wir in dieser Höhe nicht gerechnet hatten: Mehr als 35.000 Euro wurden von Bürgerinnen und Bürgern, Freunden und Unterstützerinnen und Unterstützern des Trinitatisfriedhofs gespendet.
Diese große Spendenbereitschaft hat uns überrascht, bewegt und begeistert. Jeder einzelne Beitrag hat dazu beigetragen, die Restaurierung zu ermöglichen. Die Spenden konnten als Eigenmittel unmittelbar in das Projekt einfließen und waren damit ein ganz wesentlicher Baustein für den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten.
Geschichte, die sichtbar bleibt
Heute sind die beiden historischen Eingangstore wieder ein eindrucksvoller Auftakt beim Betreten des Trinitatisfriedhofs. Sie erzählen von der Geschichte dieses besonderen Ortes und heißen die Menschen wieder so willkommen, wie sie es seit vielen Jahrzehnten getan haben.

Im Bild zu sehen st der Metallrestaurator Heiko Helm, er erläuterte ausführlich die erfolgten Arbeiten
an den Toren.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt unterstützt haben. Gemeinsam ist es gelungen, ein wichtiges Stück Dresdner Friedhofs- und Kulturgeschichte für die Zukunft zu bewahren.
Mehr als 35.000 Euro Spenden sind mehr als eine Summe – sie sind ein Zeichen dafür, dass dieser Ort den Menschen etwas bedeutet.

