Bei dieser Führung entdecken wir Grabstätten mit Bezug zur Tierwelt. Vom Schmetterling als Vanitaszeichen über Löwen und Windhunde in Adelswappen bis hin zur Äskulapnatter als Symbol der Heilkunst – Tiere sind auf Friedhöfen vielfältig präsent.
Wir besuchen unter anderem das Grab des Begründers des „Internationalen Vereins zur Bekämpfung der wissenschaftlichen Thierfolter“, erfahren Spannendes über den Deutschen Schäferhund und stehen am Grab eines Naturforschers, nach dem eine Affenart benannt wurde.
Kommen Sie mit auf einen unterhaltsamen Spaziergang, bei dem Tiere, Symbole und Geschichte lebendig werden.
Eine Führung mit Christian Mögel und Martin Kaden – Dauer ca. 90 Minuten
Wir öffnen heute unser Begegnungszentrum von 14:30 – 17:00 Uhr
Herzlich willkommen zu Kaffee und Kuchen. Faltblätter und Broschüren zu unseren Friedhöfen sowie der Gottesackerhonig vom Johannisfriedhof können hier erworben werden.
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Die Veranstaltungen werden ehrenamtlich organisiert und sind kostenfrei. Um Spenden für unser Förderprojekt wird ausdrücklich gebeten.
Verwaltung des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs zu Dresden
15:30 Uhr „Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“ Eine Führung mit Christian Mögel zu den Ruhestätten bekannter Musikschaffender. Dauer ca. 60 Minuten
17:00 Uhr in der Feierhalle – Vergessenes Genie – Gedenkveranstaltung Am 20. März 1901 ereignete sich in Dresdens Straßenbahn ein dramatischer Mord: Der Konzertmeister der Dresdner Hofkapelle, der erst 34-jährige Violinist, Komponist und Frauenschwarm Gunkel, wurde heimtückisch getötet. Bei seiner Beisetzung auf dem Trinitatisfriedhof brachen zahlreiche junge Frauen in Tränen aus – einige fielen sogar in Ohnmacht.
Heute ist Gunkel fast vergessen, viele seiner Werke sind verschollen. Der Musikwissenschaftler Christoph Münch stellt sein unvollendetes Genie und tragisches Ende vor. Gemeinsam mit der Dresdner Gesangspädagogin Susanne Kupfer werden Gunkels „Nachtphantasien Op. 48 – Letzte Lieder“ erstmals wieder in Dresden aufgeführt.
Ein Abend für alle, die Musik nicht nur hören, sondern erinnern wollen. Dauer ca. 60 Minuten
Wir öffnen unser Begegnungszentrum von 15:30 bis 17:00 Uhr. Faltblätter und Broschüren zu unseren Friedhöfen sowie der Gottesackerhonig vom Johannisfriedhof können hier erworben werden.
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Die Veranstaltungen werden ehrenamtlich organisiert und sind kostenfrei. Um Spenden für unser Förderprojekt wird ausdrücklich gebeten.
Verwaltung des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs zu Dresden
Wenn leise Tage Einkehr bringen und Licht die dunkle Zeit durchzieht, lebt fort, was wir im Herzen tragen, was uns verbindet und bestehen blieb.
In Stille wächst aus dem Erinnern ein neuer, zuversichtlicher Blick. Vergangenes bleibt Teil des Weges und trägt uns sanft ins neue Jahr zurück.
Die Weihnachtszeit lädt dazu ein, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und sich an das zu erinnern, was uns verbunden hat und weiterhin verbindet. Für viele Menschen ist diese Zeit von Dankbarkeit, aber auch von stiller Erinnerung geprägt.
Wir wünschen allen Angehörigen, Besucherinnen und Besuchern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest. Mögen die kommenden Tage Raum geben für persönliche Momente, für Begegnungen, für Zuversicht und für das Gedenken an die Menschen, die uns fehlen, aber in unseren Gedanken und Herzen weiterhin präsent sind.
Für den Jahreswechsel wünschen wir Ihnen einen behüteten Übergang in das neue Jahr, begleitet von Gesundheit, Hoffnung und innerer Stärke. Möge das neue Jahr Ihnen Ruhe, Vertrauen und positive Perspektiven schenken.
Ihre Friedhofsverwaltung
Geänderte Öffnungszeiten der Verwaltung auf dem Johannisfriedhof
Ein Stück Dresdner Geschichte sucht seine Fotografie
Im Jahr 2027 jährt sich der 200. Geburtstag des bedeutenden Dresdner Fotografen Hermann Krone (Breslau 1827–1916 Laubegast). Krone gilt als einer der Pioniere der Fotografie in Deutschland. Sein Motto lautete: „Im Licht Durchs Licht Zum Licht“ – eine poetische Formel, die sowohl seine künstlerische als auch seine wissenschaftliche Arbeit beschreibt. Er dokumentierte seine Heimatstadt Dresden, ihre Persönlichkeiten und – als erster Fotograf überhaupt– die beeindruckenden Formationen der Sächsischen Schweiz in einzigartigen Aufnahmen. Seine große Leidenschaft galt der wissenschaftlichen Fotografie, zu deren wichtigen Wegbereitern er gehörte. Als Dozent am Dresdner Polytechnikum, der heutigen TU Dresden, gab er zudem sein Wissen an Generationen von Studierenden weiter.
Als Wissenschaftler, Fotograf, Publizist und Lehrer hat Krone in der Geschichte der Fotografie in Dresden und darüber hinaus bleibende Spuren hinterlassen. Umso schmerzlicher ist es, dass ausgerechnet seine Grabstätte heute nicht mehr erhalten ist. Krone wurde 1916 auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden beigesetzt – in einem Bereich, in dem viele bedeutende Persönlichkeiten ruhen, darunter auch Caspar David Friedrich. 1975 wurde seine Grabstelle jedoch eingeebnet.
Zum Krones 200. Todestag im Jahr 2027 möchten wir und die Hermann-Krone-Sammlung der TU Dresden nun Hermann Krones letzte Ruhestätte würdig neugestalten – sei es durch eine Rekonstruktion des ursprünglichen Grabmals oder durch eine neue Form des Gedenkens. Unterstützung erhalten wir dabei vom Schauspieler und Kabarettisten Tom Paus.
Das ursprüngliche Aussehen der Grabstätte ist jedoch nicht offiziell dokumentiert, und trotz intensiver Recherche konnten wir bisher keine Fotos oder Beschreibungen ausfindig machen.
Und genau hier benötigen wir Ihre Hilfe!
Haben Sie vor 1975 auf dem Trinitatisfriedhof fotografiert, speziell auf dem Grabfeld A1? Besitzen Sie womöglich alte Familienfotos, auf dem zufällig Krones Grab zu sehen ist? Kennen Sie vielleicht jemanden, der damals regelmäßig auf dem Friedhof war oder dort fotografiert hat?
Falls ja, helfen Sie mit und durchstöbern Sie Ihre alten Fotoalben und Archive – vielleicht schlummert das gesuchte Bild längst unbeachtet in einer Schublade. Fragen Sie auch in Ihrem Umfeld nach, ob Bekannte oder Familienmitglieder Erinnerungen oder Aufnahmen vom Trinitatisfriedhof aus dieser Zeit besitzen – insbesondere Menschen, die sich für Dresdens Stadtgeschichte interessieren oder diese dokumentieren.
Bitte melden Sie sich, wenn Sie Informationen oder Bildmaterial haben! Jedes Bild, jeder Hinweis könnte uns helfen, die Erinnerung an ein Stück Geschichte zurückzuholen.
Mit Ihrer Hilfe können wir einem der großen Namen der Fotografiegeschichte die letzte Ehre erweisen – und ihn dort sichtbar machen, wo er zur Ruhe gebettet wurde. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Ihre Friedhofsverwaltung
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