Honigetikett

Der Gottesackerhonig ist zurück – die neue Ernte kommt in Kürze! 🍯🐝

Vor fünf Jahren (2021) haben wir den ersten Dresdner Friedhofshonig vorgestellt: den „Gottesackerhonig vom Johannisfriedhof“. Seitdem erfreut sich unser besonderer Honig großer Beliebtheit – und das nicht ohne Grund. Er stammt von einem Ort, der weit mehr ist als ein Friedhof.

Der Johannisfriedhof ist ein wichtiger Rückzugsraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten mitten in der Stadt. Zwischen historischen Grabstätten, alten Bäumen und naturnahen Flächen finden Rotkehlchen, Grasmücken, Spechte, Eichelhäher, Eulen und viele weitere Arten einen geschützten Lebensraum.

Ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz ist dabei die Umstellung der Mahd auf verschiedenen Wiesenflächen unseres Friedhofs. Statt häufiger Pflege werden diese Flächen nun extensiv bewirtschaftet. Dadurch können Wildblumen und Kräuter blühen, Samen ausbilden und wertvolle Lebensräume für Insekten schaffen. Wo früher vor allem Rasen wuchs, finden sich heute unter anderem Wiesenglockenblumen, Margeriten und viele weitere heimische Pflanzen. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch insektenfreundliche Pflanzungen und die ökologische Gestaltung ausgewählter historischer Grabstellen.

Von diesem Engagement profitieren auch die Bienen. Über viele Jahre hinweg hat Imker Albrecht Gähler mit großer Leidenschaft seine Bienenvölker auf dem Johannisfriedhof betreut und den beliebten Gottesackerhonig gewonnen. Für seinen langjährigen Einsatz danken wir ihm herzlich und wünschen ihm einen erfüllten und wohlverdienten „Imkerruhestand“. 

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Karikaturist und Grafiker Ulrich Forchner (links) und Imker Albrecht Gähler (rechts) präsentieren den Gottesackerhonig

Gleichzeitig freuen wir uns sehr, mit Andreas Kluge einen engagierten Nachfolger gefunden zu haben. Seine Bienen werden künftig auf dem Johannisfriedhof unterwegs sein und den Dresdner Gottesackerhonig produzieren. Damit wird die Erfolgsgeschichte unseres besonderen Friedhofshonigs fortgeschrieben.

Andreas kluge
Imker Andreas Kluge

Für alle Honigfreunde gibt es gute Nachrichten: Einige wenige Gläser der Ernte aus dem letzten Jahr sind noch erhältlich. Wer sich eines der letzten Gläser sichern möchte, sollte also nicht allzu lange warten.

Und für alle, die leer ausgehen: Die neue Ernte wird voraussichtlich in etwa 14 Tagen (Ende Juni) verfügbar sein. Freuen Sie sich auf einen Honig, der nicht nur hervorragend schmeckt, sondern auch für Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und gelebten Naturschutz auf dem Johannisfriedhof steht.

Vom Friedhof. Für die Natur. Für Genießer. 🍯🌼🐝

Die letzten Gläser der bisherigen Ernte sowie künftig die neue Ernte sind in unserer Hauptverwaltung erhältlich – solange der Vorrat reicht.

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Es summt und brummt – ein Rückblick

Was für eine Freude! Der Freundeskreis des Trinitatis- und Johannisfriedhof hatte nach langer Zwangspause am Sonntag, den 27. Juni zu seinem Sommerfest 2021 auf unserem Johannisfriedhof eingeladen. Trotz langer Pause war man nicht untätig. Ein neuer Übersichtsplan zum Johannisfriedhof mit den 100 bedeutendsten Grabstellen wurde in Zusammenarbeit mit der Friedhofsverwaltung erarbeitet und veröffentlicht. Er ist in der Verwaltung für 1 Euro erhältlich – und kann auch direkt auf unserer Internetseite bestellt werden.

Drei neue Führungen für den Trinitatisfriedhof wurden erarbeitet und starten ab diesem Sommer. Zwei herrenlose Grabstellen auf dem Johannisfriedhof wurden neu angelegt und bepflanzt:  Die Grabstelle der Olympiasiegerin 1936 im Turnen, Isolde Frölian und die von Max Zimmermann, dem Mitbegründer der Leipziger Pianofortefabrik.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation des 1. Dresdner Friedhofshonigs, dem „Gottesackerhonig vom Johannisfriedhof“. Albrecht Gähler, Hobbyimker, welcher schon über elf Jahre seine Bienenbeuten auf dem Johannisfriedhof stehen hat, war mit dabei und erzählte wie er zu dem Hobby kam und allerhand Wissenswertes über seiner Imkerei und seine Bienen.

Ulricht Forchner (links) und Albrecht Gähler (rechts)

Ulrich Forchner, Karikaturist aus Leipzig, welcher schon die Verpackung von verschiedensten Produkten u. a. auch die der Bambina-Schokolade entworfen hat, gestaltete das Etikett des Honigglases. Die Besucher waren begeistert – es ist frech, witzig und unkonventionell und zauberte den Gästen ein Lächeln ins Gesicht. Wer Lust hatte, konnte sich an diesem Nachmittag von ihm porträtieren lassen.

Es gab eine Kostenprobe des Honigs, selbstgebackenen Kuchen und Kaffee, sowie kühle Getränke. Über 80 Gläser wurden gegen eine Mindestspende von 8 € abgegeben, weitere sind noch in der Friedhofsverwaltung erhältlich – so lange der Vorrat reicht. Mit dem Erlös möchte der Freundeskreis weitere herrenlose Grabstellen in diesem Herbst auf unserem Johannisfriedhof bepflanzen.

Es ist noch so manche schöne Aktion in diesem Jahr geplant. Bitte informieren Sie sich über unsere Internetseiten und die Aushänge in den Schaukästen!


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