Titelbild foerderung eingang nord

Barrierefrei ankommen – der neu gestaltete Nordzugang (Tatzberg) unseres Trinitatisfriedhofs

Ein neuer Weg für alle: Der Nordzugang des Trinitatisfriedhofs an der Straße Tatzberg ist seit Mai 2026 barrierefrei.

Was viele Jahre ein Wunsch war, ist nun Wirklichkeit: Menschen mit Rollstuhl oder Rollator, Eltern mit Kinderwagen und alle, die auf einen komfortablen Zugang angewiesen sind, können den Trinitatisfriedhof nun selbstständig und sicher über den nördlichen Eingang erreichen.

Ansicht

Bereits 2012 wurde der Eingang in einem ersten Bauabschnitt saniert und die Treppenanlage neu errichtet. Für die dringend benötigte Rampe fehlten damals jedoch die finanziellen Mittel. Mit der Unterstützung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die Landeshauptstadt Dresden und unseren Eigenmitteln konnte die Maßnahme nun umgesetzt werden. Im Februar 2026 begannen die Bauarbeiten.

Bau

Entstanden ist eine großzügige Rampe mit angenehmer Steigung, die den Höhenunterschied zwischen Straße und Friedhof überwindet. Auch die historische Stufe im Torbereich wurde barrierefrei überbrückt. Der Zugang ist damit heute deutlich leichter, sicherer und komfortabler nutzbar.

Auch der Eingangsbereich des Friedhofs selbst konnte mit einem neuen Sitzplatz aufgewertet werden. Neue Bänke laden zum Verweilen ein, Fahrradständer schaffen einen sicheren Abstellplatz und die neu gestalteten Grünflächen geben dem Eingang Aufenthaltsqualität. Aus einem Ort, an dem man bisher einfach nur durchging, ist ein kleiner Treffpunkt geworden.

Auch die historische Friedhofsmauer wurde im Zuge der Baumaßnahme weiter instandgesetzt.

Die Resonanz zeigt uns: Der neue Zugang wird von unseren Besucherinnen und Besuchern sehr gut angenommen. Für uns als Friedhofsträger ist das eine große Freude – denn Barrierefreiheit bedeutet mehr als technische Normen. Sie bedeutet Teilhabe, Selbstständigkeit und Offenheit für alle Menschen.

Mit der Maßnahme wird unser Trinitatisfriedhof ein weiteres Stück zugänglicher und einladender. Historisches bewahren und gleichzeitig neue Möglichkeiten schaffen – genau darin liegt die besondere Aufgabe unserer Friedhöfe.

Und es geht weiter: Im Herbst 2026 werden moderne Eingangsstelen an den verschiedenen Zugängen folgen. Sie werden künftig Orientierung geben und die Eingänge gestalterisch miteinander verbinden.

Wir freuen uns über einen neuen, offenen Zugang zum Trinitatisfriedhof – und darüber, dass dieser besondere Ort nun noch mehr Menschen offensteht.

Gefördert durch:

Die Maßnahme wurde gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die Landeshauptstadt Dresden und durch Eigenmittel des Friedhofsträgers kofinanziert.

Vorher/Nachher

05 Ausgangssituationnördlicher ZugangAnsicht

Die nachfolgende Galerie zeigt ein paar Eindrücke vom Bauverlauf

  • 02 Ausgangssituationnördlicher Zugang
  • 03 Ausgangssituationnördlicher Zugang
  • 04 Ausgangssituationnördlicher Zugang
  • 05 Ausgangssituationnördlicher Zugang
  • Bau
  • Ansicht
  • IMG
  • Neuer Sitzplatz am Eingang
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Neue Stelle für Begegnung und Teilhabe in der Johannstadt

Wir freuen uns sehr, dass die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Johannes-Kreuz-Lukas mit dem ESF-Plus-Vorhaben „Begegnungen auf und um den Trinitatisfriedhof“ neue Möglichkeiten schafft, Menschen im Stadtteil zusammenzubringen und soziale Teilhabe zu stärken.

Dafür wird zum 1. Oktober 2026 eine neue Stelle mit 29,25 Wochenstunden besetzt. Gesucht wird eine engagierte Person, die Freude daran hat, Menschen zu erreichen, Begegnungen zu ermöglichen, Angebote zu entwickeln und gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern im Stadtteil neue Ideen umzusetzen.

Das Vorhaben ist bewusst breit angelegt: Es geht um Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen, um niedrigschwellige Angebote, soziale Kontakte, Workshops, gemeinsame Aktivitäten, Netzwerkarbeit und darum, Menschen zu ermutigen, eigene Fähigkeiten und Ideen einzubringen.

Auch unser Begegnungszentrum auf dem Trinitatisfriedhof ist ein Teil dieses Vorhabens.

Wir freuen uns deshalb besonders über die Möglichkeiten, die sich daraus für unser Begegnungszentrum ergeben. Vielleicht können wir es künftig häufiger öffnen, neue Formate entwickeln und weitere Menschen erreichen.

Dabei möchten wir bewusst langsam hineinwachsen, Bestehendes weiterführen und gemeinsam mit den Menschen vor Ort herausfinden, was gebraucht wird und was Freude macht.

Die neue Stelle ist jedoch weit mehr als die Arbeit im Begegnungszentrum. Sie verbindet soziale Arbeit, Stadtteilarbeit, Projektentwicklung und Netzwerkarbeit und bietet viel Raum für eigene Ideen und Gestaltung.

Wir freuen uns, dass dieses besondere Vorhaben nun Gestalt annimmt, und sind gespannt, welche neuen Begegnungen und Möglichkeiten daraus entstehen.

Interesse an der Stelle?

Die ausführliche Stellenausschreibung mit allen Informationen zu Aufgaben, Anforderungen, Rahmenbedingungen und Bewerbung finden Sie hier zum Herunterladen:

Stellenausschreibung herunterladen


Bewerbungsschluss ist der 31. August 2026.

Wir freuen uns, wenn sich Menschen angesprochen fühlen, die Lust haben, Begegnung und Teilhabe in der Johannstadt gemeinsam mit uns zu gestalten.