Wir freuen uns sehr – für uns ist es eine Premiere!
In diesem Jahr sind wir das Kalendertürchen Nr. 17 des Johannstädter Advents und laden Sie herzlich zu einem gemütlichen Adventstreff in unserem Begegnungszentrum ein.
Sie erwartet warmer Fruchtpunsch, leckere Kuchen, eine kreative Weihnachtsbastelei sowie ein Weihnachtsbingo mit tollen Preisen.
Gemeinsam möchten wir mit Ihnen eine kleine Auszeit vom Alltag schaffen und ein paar besinnliche Stunden verbringen.
Um 16:30 Uhr schließen wir unser Kalendertürchen mit einem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern – ein stimmungsvoller Abschluss, auf den wir uns ganz besonders freuen.
Ein Stück Dresdner Geschichte sucht seine Fotografie
Im Jahr 2027 jährt sich der 200. Geburtstag des bedeutenden Dresdner Fotografen Hermann Krone (Breslau 1827–1916 Laubegast). Krone gilt als einer der Pioniere der Fotografie in Deutschland. Sein Motto lautete: „Im Licht Durchs Licht Zum Licht“ – eine poetische Formel, die sowohl seine künstlerische als auch seine wissenschaftliche Arbeit beschreibt. Er dokumentierte seine Heimatstadt Dresden, ihre Persönlichkeiten und – als erster Fotograf überhaupt– die beeindruckenden Formationen der Sächsischen Schweiz in einzigartigen Aufnahmen. Seine große Leidenschaft galt der wissenschaftlichen Fotografie, zu deren wichtigen Wegbereitern er gehörte. Als Dozent am Dresdner Polytechnikum, der heutigen TU Dresden, gab er zudem sein Wissen an Generationen von Studierenden weiter.
Als Wissenschaftler, Fotograf, Publizist und Lehrer hat Krone in der Geschichte der Fotografie in Dresden und darüber hinaus bleibende Spuren hinterlassen. Umso schmerzlicher ist es, dass ausgerechnet seine Grabstätte heute nicht mehr erhalten ist. Krone wurde 1916 auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden beigesetzt – in einem Bereich, in dem viele bedeutende Persönlichkeiten ruhen, darunter auch Caspar David Friedrich. 1975 wurde seine Grabstelle jedoch eingeebnet.
Zum Krones 200. Todestag im Jahr 2027 möchten wir und die Hermann-Krone-Sammlung der TU Dresden nun Hermann Krones letzte Ruhestätte würdig neugestalten – sei es durch eine Rekonstruktion des ursprünglichen Grabmals oder durch eine neue Form des Gedenkens. Unterstützung erhalten wir dabei vom Schauspieler und Kabarettisten Tom Paus.
Das ursprüngliche Aussehen der Grabstätte ist jedoch nicht offiziell dokumentiert, und trotz intensiver Recherche konnten wir bisher keine Fotos oder Beschreibungen ausfindig machen.
Und genau hier benötigen wir Ihre Hilfe!
Haben Sie vor 1975 auf dem Trinitatisfriedhof fotografiert, speziell auf dem Grabfeld A1? Besitzen Sie womöglich alte Familienfotos, auf dem zufällig Krones Grab zu sehen ist? Kennen Sie vielleicht jemanden, der damals regelmäßig auf dem Friedhof war oder dort fotografiert hat?
Falls ja, helfen Sie mit und durchstöbern Sie Ihre alten Fotoalben und Archive – vielleicht schlummert das gesuchte Bild längst unbeachtet in einer Schublade. Fragen Sie auch in Ihrem Umfeld nach, ob Bekannte oder Familienmitglieder Erinnerungen oder Aufnahmen vom Trinitatisfriedhof aus dieser Zeit besitzen – insbesondere Menschen, die sich für Dresdens Stadtgeschichte interessieren oder diese dokumentieren.
Bitte melden Sie sich, wenn Sie Informationen oder Bildmaterial haben! Jedes Bild, jeder Hinweis könnte uns helfen, die Erinnerung an ein Stück Geschichte zurückzuholen.
Mit Ihrer Hilfe können wir einem der großen Namen der Fotografiegeschichte die letzte Ehre erweisen – und ihn dort sichtbar machen, wo er zur Ruhe gebettet wurde. Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Ihre Friedhofsverwaltung
Wir bieten Raum für Begegnung, Austausch und stille Zwischentöne. Ob Sie einen lieben Menschen vermissen, Trost suchen oder einfach nur bei einer Tasse Kaffee zu einem Stück selbst gebackenen Kuchen ins Gespräch kommen möchten – Sie sind herzlich willkommen.
Entdecken Sie unsere drei regelmäßigen Veranstaltungsformate – jeweils mit Kaffee, Kuchen und einem besonderen Schwerpunkt:
Jeden 2. Mittwoch im Monat: Spiel & Gespräch von 14:30 Uhr – 17 Uhr Gemütlicher Nachmittag mit offenem Spielangebot – Karten, Brettspiele oder einfach nette Gespräche. Alles kann, nichts muss.
Jeden 3. Donnerstag im Monat: Friedhofsrundgang & Kaffeerunde 13:30 Uhr: Rundgang mit spannenden Geschichten über den Trinitatisfriedhof (Treffpunkt: mittlerer Eingang, Dauer ca. 1 Std.) Ab 14:30 Uhr – 17 Uhr Kaffee, Kuchen und nette Gespräche
Letzter Mittwoch im Monat: Kaffee, Kuchen & Geschichte(n) von 14:30 Uhr – 17 Uhr Ab 16 Uhr erwartet Sie eine spannende Erzählung – über unsere Friedhöfe oder besondere Persönlichkeiten.
Mittwoch, 25. März 2026
Mittwoch, 8. April 2026 Donnerstag, 16. April 2026 Mittwoch, 29. April 2026
Mittwoch, 13. Mai 2026 Donnerstag, 21. Mai 2026 Mittwoch, 27. Mai 2026
Mittwoch, 10. Juni 2026 Donnerstag, 18. Juni 2026 Mittwoch, 24. Juni 2026
Besuchen Sie uns! Trinken Sie eine Tasse Kaffee, kommen Sie mit uns ins Gespräch oder stöbern Sie durch unser Büchertauschregal.
Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützerinnen und Unterstützer!
Es gibt neue, erfreuliche Entwicklungen rund um unseren Spendenaufruf zur Restaurierung des mittleren Eingangstores am Ev.-Luth. Trinitatisfriedhof:
Mitte Februar dieses Jahres war es endlich soweit – der Startschuss für die lang ersehnte Sanierung des historischen Eingangstores fiel. Der renommierte Metallrestaurator Heiko Helm begann mit der behutsamen Restaurierung der ersten Zaunfelder. Bereits im April konnten diese vollständig aufgearbeitet und wieder eingebaut werden – ein erstes sichtbares Zeichen des Fortschritts.
Inzwischen befinden sich die restlichen Zaunfelder ebenfalls in der Restaurierung und werden in den kommenden Wochen folgen. Besonders spannend wird es nun mit dem nächsten Bauabschnitt: Die historischen Torflügel stehen vor ihrer Demontage. Ein anspruchsvoller Schritt, bei dem wir uns staunend fragen, mit welchen technischen Mitteln diese eindrucksvollen Elemente wohl bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingebaut wurden.
Weniger erfreulich ist, dass wir nach wie vor keine Rückmeldung zu möglichen Fördermitteln erhalten haben. Es scheint, als könne frühestens im September oder Oktober über den sächsischen Landeshaushalt entschieden werden – bis dahin bleibt ungewiss, ob unser Projekt auf öffentliche Unterstützung zählen darf.
Umso mehr erfüllt uns die stetig wachsende Spendenbereitschaft mit großer Dankbarkeit: Bis Mitte Dezember 2024 konnten wir bereits 23.633,85 € verbuchen – aktuell sind es beeindruckende 30.018,09 €! Damit sind wir unserem Ziel wieder ein großes Stück nähergekommen.
Wir danken allen Spenderinnen und Spendern von Herzen für Ihre Solidarität, Großzügigkeit und Ihr Vertrauen. Ihr Engagement macht dieses Projekt überhaupt erst möglich!
Ausbau der Zaunfelder Mitte Februar
Verladen der Zaunfelder
Wiedereinbau Ende März, die Arbeiten am Zaunsockel gehen gut voran
Fertistellung Ende März
Sie möchten uns bei diesem Vorhaben unterstützen? Wir freuen uns über jede Spende und stellen ab einer Höhe von 50 € selbstverständlich eine Spendenquittung aus. Bitte geben Sie dazu bei der Überweisung Ihre Adresse an.
Bank: LKG Bank für Kirche und Diakonie Kontoinhaber: Verwaltung des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhof BIC: GENODED1DKD IBAN: DE50 3506 0190 1602 4000 14 Verwendungszweck: Friedhofseingang CDFriedrich
Besonders berührt hat uns eine großzügige Spende eines Herrn aus der Region, der seine Überweisung mit den Worten „Weil Sachsen so arm ist“ kennzeichnete. Diese Geste – ebenso wie viele andere – zeigt uns: Unsere Sorge wird gesehen, geteilt und tatkräftig unterstützt.
Doch wir schöpfen Hoffnung aus der beeindruckenden Spendenbereitschaft der vergangenen Wochen. Vielen, vielen Dank an alle, die uns mit kleinen und großen Beträgen zur Seite stehen! Dank Ihrer Hilfe konnten wir auf unseren Friedhöfen bereits mit ersten Pflegemaßnahmen beginnen.
Auch wenn die vorhandenen Mittel voraussichtlich nicht bis zum Jahresende reichen werden, blicken wir mit Zuversicht nach vorn – getragen von der Anteilnahme und Unterstützung so vieler engagierter Menschen. Danke!
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Sie können uns auch weiterhin helfen:
Wir freuen uns über jede Spende! Ab einem Betrag von 50 € stellen wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus. Bitte geben Sie uns dazu auf Ihrer Überweisung Ihre Kontaktdaten an. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Kontoinhaberin: Verwaltung des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhof
Wir bieten Raum für Begegnung, Austausch und stille Zwischentöne. Ob Sie einen lieben Menschen vermissen, Trost suchen oder einfach nur bei einer Tasse Kaffee zu einem Stück selbst gebackenen Kuchen ins Gespräch kommen möchten – Sie sind herzlich willkommen.
Entdecken Sie unsere drei regelmäßigen Veranstaltungsformate – jeweils mit Kaffee, Kuchen und einem besonderen Schwerpunkt:
Jeden 2. Mittwoch im Monat: Spiel & Gespräch von 14:30 Uhr – 17 Uhr Gemütlicher Nachmittag mit offenem Spielangebot – Karten, Brettspiele oder einfach nette Gespräche. Alles kann, nichts muss.
Jeden 3. Donnerstag im Monat: Friedhofsrundgang & Kaffeerunde 13:30 Uhr: Rundgang mit spannenden Geschichten über den Trinitatisfriedhof (Treffpunkt: mittlerer Eingang, Dauer ca. 1 Std.) Ab 14:30 Uhr – 17 Uhr Kaffee, Kuchen und nette Gespräche
Letzter Mittwoch im Monat: Kaffee, Kuchen & Geschichte(n) von 14:30 Uhr – 17 Uhr Ab 16 Uhr erwartet Sie eine spannende Erzählung – über unsere Friedhöfe oder besondere Persönlichkeiten.
Mittwoch, 10. September von 14:30 bis 17:00 Uhr
Donnerstag, 18. September von 14:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch, 24. September – Kaffee, Kuchen und Geschichte(n) von 14:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch, 8. Oktober von 14:30 bis 17:00 Uhr
Donnerstag, 16. Oktober von 14:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch, 29. Oktober, 14:30 bis 16:30 Uhr 16:30 Uhr „Hätte ich Geld, ich käme niemals heim ...“ Hans Christian Andersen auf Reisen nach Dresden – zum 150. Todestag des Dichters (Teil 2/2). Ein Vortrag mit Lutz Reike vom Kügelgenhaus – dem Museum der Dresdner Romantik.
Mittwoch, 12. November von 14:30 bis 17:00 Uhr
Donnerstag, 20. November von 14:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch, 26. November – Kaffee, Kuchen und Geschichte(n) von 14:30 bis 17:00 Uhr
Besuchen Sie uns! Trinken Sie eine Tasse Kaffee, kommen Sie mit uns ins Gespräch oder stöbern Sie durch unser Büchertauschregal.
Wir freuen uns sehr, dass wir für die geplanten Restaurierungsarbeiten auch finanziell von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unterstützt werden.
Am 11. Dezember war es soweit und uns wurde symbolisch der Spendenscheck von Dr. Sebastian Storz vom Ortskuratorium Dresden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz überreicht.
Das Ortskuratorium Dresden ist eines von rund 85 Ortskuratorien, in denen sich bundesweit über 500 Menschen ehrenamtlich für den Denkmalschutz engagieren. Die Ortskuratorien informieren vor Ort über die Arbeit der Stiftung, organisieren Ausstellungen, Vorträge und Führungen und unterstützen aktiv den Erhalt von Denkmalen in der Region. Sie leisten so einen bedeutenden Beitrag zur bundesweiten Stiftungstätigkeit.
Bis Mitte Dezember sind bisher insgesamt 23.633,85 € an Spenden zusammengekommen. Wir sind wirklich begeistert und von dieser Spendenbereitschaft beeindruckt!
Die Restaurierungskosten beider Tore, das Tor an der Feierhalle und das an der Verwaltung („C.D. Friedrich Tor“) betragen knapp 100.000 €. Den Antrag auf Fördermittel haben gestellt, mit der Bitte uns einen Fördersatz von 70% zu gewähren, normalerweise wird nur mit maximal 50% gefördert.
Bei der derzeitigen Haushaltlage unserer Landeshauptstadt glauben wir nicht mehr an die Ausnahme und wollen versuchen die 50.000 € selbst aufzubringen. Das heißt uns fehlen noch 11.376 €. Wir sind und bleiben zuversichtlich!
Mitte Februar 2025 werden wir mit dem Ausbau des rechten Zaunsfeldes beginnen. Unser Ziel ist es zum Tag des Denkmals im September 2025 das vollständig restaurierte Tor präsentieren zu können.
Dr. Sebastian Storz, Mitglied des Ortskuratoriums Dresden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (Foto rechts), Beatrice Teichmann, Dienststellenleiterin des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs (Foto links)
Sie möchten uns bei diesem Vorhaben unterstützen? Wir freuen uns über jede Spende und stellen ab einer Höhe von 50 € selbstverständlich eine Spendenquittung aus. Bitte geben Sie dazu bei der Überweisung Ihre Adresse an.
Bank: LKG Bank für Kirche und Diakonie Kontoinhaber: Verwaltung des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhof BIC: GENODED1DKD IBAN: DE50 3506 0190 1602 4000 14 Verwendungszweck: Friedhofseingang CDFriedrich
Was für eine Überraschung und eine Freude als wir am 11. Oktober die Spendengelder entgegennehmen konnten, welche bei der Dresdner Stadtwette am 5. September eingeworben werden konnte.
1.270 Euro wurden im Rahmen der Caspar-David-Friedrich-Stadtwette durch die Dresden Marketing GmbH gesammelt. „Die vielen Teilnehmenden der Stadtwette hatten sich bereits mit viel Liebe zum Detail im Stil der Romantik gekleidet. Am Kostümexpress Stand gab es die Möglichkeit sich noch mit den nötigen Accessoires einzukleiden und freiwillig zu spenden. Einen Beitrag für den Trinitatisfriedhof und damit auch das Erbe von Caspar David Friedrich zu leisten, war vielen von ihnen ein Bedürfnis“, so Corinne Miseer, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (DMG).
Corinne Miseer, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH (Foto Mitte) übergab uns symbolisch den Spendenscheck, (Foto rechts) Dr. Holger Birkholz, Konservator am Albertinum Dresden, Beatrice Teichmann, Dienststellenleiterin des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs (Foto links)
Bis Anfang November sind bisher insgesamt 20.763,85 € an Spenden zusammengekommen. Wir sind begeistert, neben der Dresdner Bürgerschaft haben sich auch Menschen aus ganz Deutschland an unserer Aktion beteiligt, vielen herzlichen Dank an die vielen Spenderinnen und Spender!
Zu diesen Spenden kommen nun noch die Gelder der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, welche unserer Vorhaben mit weiteren 15.000 € fördert. Auch darüber freuen wir uns!
Die Restaurierungskosten beider Tore, das Tor an der Feierhalle und das an der Verwaltung („C.D. Friedrich Tor“) betragen knapp 100.000 €. Wir haben inzwischen bei der Landeshauptstadt Dresden einen Antrag auf Fördermittel gestellt, mit der Bitte uns einen Fördersatz von 70% zu gewähren, normalerweise wird nur mit maximal 50% gefördert.
Bei der derzeitigen Haushaltlage unserer Landeshauptstadt glauben wir nicht mehr an die Ausnahme und wollen versuchen die 50.000 € selbst aufzubringen. Das heißt uns fehlen noch 14.300 €. Wir sind und bleiben zuversichtlich!
Da uns der vorzeitige Maßnahmebeginn des Amtes vorliegt, werden wir im Frühjahr mit den Arbeiten am mittleren Eingangstor beginnen, die Restaurierungskosten betragen hier allein 67.000 €.
Gerade dem stark restaurierungsbedürftigen mittleren Eingangsportal kommt eine große Bedeutung zu. „Das Portal inspirierte Caspar David Friedrich zu seinem Gemälde ‚Der Friedhof‘, das um 1825 entstanden ist und unvollendet blieb. Es ist für uns Kunsthistoriker ebenso wie für die breite Öffentlichkeit von großem Interesse, dass das Portal saniert und der Ursprungszustand wiederhergestellt wird. So können wir heute und in Zukunft den Ort so erleben, wie Friedrich es tat“, sagt Dr. Holger Birkholz, Konservator am Albertinum Dresden.
(v.l.n.r.) Beatrice Teichmann (Dienststellenleiterin des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs), Corinne Miseer (Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH), Dr. Holger Birkholz (Konservator am Albertinum Dresden)
Sie möchten uns bei diesem Vorhaben unterstützen? Wir freuen uns über jede Spende und stellen ab einer Höhe von 50 € selbstverständlich eine Spendenquittung aus. Bitte geben Sie dazu bei der Überweisung Ihre Adresse an.
Bank: LKG Bank für Kirche und Diakonie Kontoinhaber: Verwaltung des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhof BIC: GENODED1DKD IBAN: DE50 3506 0190 1602 4000 14 Verwendungszweck: Friedhofseingang CDFriedrich
Nach der Begrüßung durch Beatrice Teichmann, der Leiterin Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs und dem Grußwort von Corinne Miseer, Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH in Vertretung für unseren Oberbürgermeister Dirk Hilbert, sprach der Oberbürgermeister der Stadt Greifswald Dr. Stefan Fassbinder ebenfalls ein paar Grußworte an die geladenen Gäste.
Schauspieler und Kabarettist Tom Pauls dankte den zahlreichen Stifterinnen und Stiftern und den städtischen Ämtern für die finanzielle Unterstützung. Ohne diese zusätzlichen Mittel hätte das neue Denkmal allein aus den Mitteln der Ilse-Bähnert Stiftung nicht verwirklicht werden können.
Enthüllung des neuen Denkmals durch Tom Pauls und Beatrice Teichmann.
Der Rosengärtner Werner Ruf vom Schlosspark Thürmsdorf hat eine „Caspar David Friedrich Rugosa Strauchrose“ gezüchtet – als Hommage an den Romantik-Maler. Tom Pauls bekam das Unikat als einer der ersten geschenkt. Die Rose ist eine besonders robuste Naturrose mit stark gefüllten, kräftig rosafarbenen, duftenden Blüten.
Die zwei gespendeten Rosen wurden im Anschluss an die Veranstaltung rechts uns links des neuen Denkmals gepflanzt. Die Grabflächen selbst wurden von unserer Friedhofsgärtnerei neugestaltet.
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Presse konnten wir ebenfalls zu dieser Veranstaltung begrüßen.
Im ausgelobten Jahr der Romantik hoffen wir auf die Strahlkraft von Caspar David Friedrich, dass die neuen Entscheidungsträger unserer Stadt Visionen für unsere Friedhöfe entwickeln und die dringend notwendigen Mittel im neuen Haushalt 2025/2026 aufstocken anstatt sie schon wieder zusammen zu streichen.
Wir hoffen sehr, dass auch 2025 und 2026 von der Landeshauptstadt Dresden die Mittel für die Pflege der Grabstelle zur Verfügung gestellt werden.
Wir bewahren Personen- und Stadtgeschichte, wir erhalten Kulturdenkmale, wir sind wertvolle Erinnerungsorte und werden so zu Orten vielfältiger Begegnungen!
Am Donnerstag, den 5. September 2024 war es dann soweit! Bei strahlendem Sonnenschein begrüßten wir um 11 Uhr knapp 150 Gäste zur öffentlichen Veranstaltung auf unserem Trinitatisfriedhof. Ulrike Sowada, Mitarbeiterin auf dem Trinitatisfriedhof, hatte sich zeitgemäß im Stil der Romantik gekleidet.
Angehende Meisterinnen der FMA Floristenschule fertigten einen bezaubernden Blütenkranz anlässlich des Jubiläums.
Eingestimmt wurden wir von Musikern der Staatskapelle.
Schauspieler und Kabarettist begrüßte die zahlreichen Gäste und zitierte u.a. aus dem Buch Zauber der Stille von Florian Illies.
Zum Geburtstag gab es Kaffee und Kuchen gegen eine Spende zur Restaurierung des mittleren Eingangstores, welches Caspar David Friedrich zu seinem Gemälde der Friedhof um 1825 inspirierte.
Wir bedanken uns für die zahlreichen Spenden und sind sehr optimistisch, dass wir unser Spendenziel erreichen werden!
Peggy Probocskai (vorn) und Anna-Maia Albrecht, Mitarbeiterinnen des Trinitatisfriedhofs verkauften den im Mai neu erschienenen Friedhofsplan und Anstecker und Flaschenöffner mit Motiven von Caspar David Friedrich.
ir danken rechtherzlich allen Partnerinnen und Partnern, welche uns bei dieser besonderen Veranstaltung so tatkräftig unterstützt haben. Sie wird uns noch lange in freudiger Erinnerung bleiben.
Dank der Fördermittel des Stadtbezirksamtes Dresden Altstadt gelang es uns im Jahre 2022 die Grabstelle der berühmten Kammersängerin Therese Malten vor dem totalen Verlust zu bewahren.
Therese Malten 1892 Quelle: Wikipedia
Malten, war die Tochter eines königlich preußischen Regierungsrats, trat bereits mit vier Jahren das erste Mal bei einem Wohltätigkeitskonzert in Marienburg auf. Später erhielt sie auf Anraten von Anton Woworsky eine Ausbildung bei Richard Kahle im Fach Hochdramatische in Danzig und Berlin. Den Gesangsunterricht übernahm Gustav Engel.
Am 30. Mai 1873 debütierte sie als „Pamina“ in der Zauberflöte an der Dresdner Hofoper und war danach bis zu ihrem Abschied von der Bühne 1903 nur an dieser Oper. Gastspiele führten sie an fast alle europäische Opernhäuser. Richard Wagner, der sie im Herbst 1881 in Dresden als „Senta“ im Fliegenden Holländer hörte, lud sie für seine Festspiele 1882 nach Bayreuth, um sie die Kundry im Parsifal in Bayreuth singen zu lassen. 1883 und 1884 wurde sie von König Ludwig II. aufgefordert, in Separatvorstellungen die „Kundry“ zu singen.
Ihren Wohnsitz hatte Malten von 1893 bis 1930 in Kleinzschachwitz-Zschieren bei Dresden. Die am Elbufer (gegenüber Schloss Pillnitz) gelegene Therese-Malten-Villa wurde von Bruno Müller im Stil der Neo-Renaissance errichtet. In der aufwändig renovierten Villa befindet sich heute eine kleine Pension. Therese Malten unterstützte Waisenkinder, Kriegsgeschädigte und andere Bedürftige.
Sie war langjährige Lebensgefährtin der österreichischen Philosophin, Literatur- und Musikkritikerin Helene von Druskowitz.
Therese Malten starb im Alter von 74 Jahren und wurde auf unserem Trinitatisfriedhof beigesetzt.
1960 ging die Grabstelle an die Friedhofsverwaltung zurück. Eine Einebnung erfolgte auf Grund der bedeutenden Persönlichkeit jedoch nicht. Auf Grund aus Ermangelung an finanziellen Mitteln war nur eine ganz einfache Pflege in großen Abständen möglich, an eine Restaurierung war nicht zu denken.
Wir danken den Beirätinnen und Beiräten des Stadtbezirksamtes Dresden-Altstadt, das die Grabstelle der berühmten Kammersängerin wieder instandgesetzt werden konnten und somit auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.
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