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Grün.Nah.Für immer da?! – Ausstellungsempfehlung

Eine Ausstellung über den Wandel unserer Friedhofskultur

Friedhöfe sind Orte der Erinnerung und des Gedenkens.

Doch werden sie in ihrer heutigen Form wirklich für immer bestehen?

Die Ausstellung zeigt anhand ausgewählter Exponate, wie sich Friedhofskultur im Laufe der Zeit verändert hat und lädt dazu ein, über zentrale Fragen nachzudenken:

Wie wollen wir künftig erinnern?
Welche Orte brauchen
Trauer und Gedenken?

Ein Blick auf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unserer Friedhöfe.

Vernissage: 16. April 2026 um 18:30 Uhr

Abendprogramm immer ab 18:30 Uhr

22.04.2026 „Den Engeln neue Flügel verleihen – alles rund um das Thema Grabpatenschaften an historischen Grabmalen“
mit Beatrice Teichmann, Leiterin des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs

29.04.2026 „Der Friedhof – Ein außergewöhnliches Kulturdenkmal“
mit Dr. Ulrich Hübner, Denkmalpfleger

05.05.2026 „Von Ewigkeit zu Ewigkeit – wie sieht der Friedhof der Zukunft aus?“
mit Lara Schink, Friedhofsverwalterin des Verbandes der Annenfriedhöfe Dresden

12.05.2026 „Am Rande der Erinnerung: Übersehene Gräber, vergessene Opfer – Die Toten von 1849 und die „Helden“ der Kriege”
mit Dr. Justus H. Ulbricht und Tina Schnabl ( Denk Mal Fort e.V.)

19.05.2026 „Dein Wille und meine Bedürfnisse – Bestattungskultur im Spannungsfeld des Sächsischen Bestattungsgesetzes”
mit Holger Enke, Referent für Friedhofsangelegenheiten

Ausstellungsort:
Ausstellungsraum der Kreuzkirche (Eingang F)
An der Kreuzkirche 1, 01067 Dresden

Ausstellung friedhofskultur
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weitere Informationen hier (externe Seite) →

Kulturerbe

Ausstellungshinweis

Friedhof – Lebendiges Kulturerbe | Sonderausstellung im Kulturpalast Dresden
vom 07.02. – 13.03.2025

Friedhöfe bewahren neben ihrer Aufgabe als wichtige Bestattungsorte die Stadt- und Ortsgeschichte, so auch in Dresden. Sie sind lebendige Garten- und Kulturdenkmale, Orte des Trostes, der Hoffnung und der Begegnungen. Als artenreiche Lebensräume bieten sie grüne Naherholungsorte. Die Ausstellung präsentiert Ihnen unter anderem Einblicke in die große Vielfalt der 58 Dresdner Stadtteilfriedhöfe. Die ausgestellten Exponate erzählen dazu ihre ganz eigenen interessanten Geschichten.

Freuen Sie sich außerdem auf spannende Vorträge zu Themen wie:

  • Den Engeln Flügel verleihen: Wie werde ich
    Grabpate / Grabpatin?
  • Marmor ist nicht nur Gestein – er ist ein Gedicht in Stein gemeißelt – Die Vielfalt
    der Grabskulpturen aus Stein
  • Gibt´s im Himmel auch Spaghetti?


>> Zur Veranstaltungswebseite geht’s hier

>> Den Flyer zur Ausstellung können Sie hier herunterladen (PDF)

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Sonderveranstaltung zum Tag des Offenen Denkmals

Zu Gast bei Herrmann Krone…

Herrmann Krone war ein deutscher Fotograf, Wissenschaftler, Hochschullehrer und Publizist. Er gründete das Historische Lehrmuseum für Photographie in Dresden und gilt als einer der bekanntesten Fotografen des 19. Jahrhunderts.

Dr. Krase (Kustos der Technischen Sammlungen in Dresden) erinnert mit einem Vortrag um 14 Uhr in der Feierhalle an den seinerzeit geschätzten Fotografen. Eine kleine Ausstellung des Freundeskreis des Trinitatis- und Johannisfriedhofs zeigt bekannte und unbekannte Fotografien von ihm.

Mehr zur Veranstaltung erfahren Sie hier.

Foto Quelle: Hermann-Krone-Sammlung, Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials (IAPP) and Institute for Applied Physics, Technische Universität Dresden

Ausstellungsempfehlung

Beziehungsspiegel – eine Ausstellungsempfehlung

„Mensch und Kulturdenkmal“ – eine Ausstellung von Christine Starke (Fotografin) und Dr. phil. Ulrich Hübner (Denkmalpfleger der Landeshauptstadt Dresden)

Am vergangenen Montagabend, den 4. April, wurde im Stadtarchiv Dresden die Ausstellung Beziehungsspiegel eröffnet. Mit dabei waren die Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus Annekatrin Klepsch und der Direktor des Stadtarchives Prof. Thomas Kübler.

Magnus d´Oldenburg schilderte seine Eindrücke, Erfahrungen und Ideen als Grabpate. Er selbst hat sich in den vergangenen Jahren für den Erhalt von sieben vom Verfall bedrohten Grabstellen auf unserem Ev.-Luth. Trinitatisfriedhof eingesetzt und ist selbst Paten einer Grabstelle, in welcher er auch bestattet werden möchte in seiner Wahlheimat Dresden.

Grabpate Magnus D’Oldenburg
© Foto: Christine Starke

Die Ausstellung zeigt Einzelpersonen aber auch Vereine, welche sich um außergewöhnliche und identitätsstiftende Kulturdenkmale kümmern. Dabei handelt es sich um landschaftsgestaltende, personengeschichtlich bedeutende oder auch künstlerisch äußerst wertvolle und wegweisende Objekte.

Aufgrund der Unwirtschaftlichkeit stehen diese Denkmale nicht im Zentrum des allgemeinen Sanierungsgeschehens und sind auf den Enthusiasmus und Mut einzelner Menschen angewiesen. So entstehen Patenschaften, es bilden sich Vereine oder andere werden ehrenamtlich tätig, mit dem Ziel, die Kulturdenkmale wiederherzustellen, zu pflegen und der Öffentlichkeit weitgehend zugänglich zu machen.

Dieses Ansinnen ist ein Grundbaustein in der Kunst- und Architekturvermittlung sowie der Fortschreibung der Dresdner Stadtkultur. Mit der sozialdokumentarischen Fotografie von Mensch und Objekt werden die besondere Affinität zum Kulturdenkmal und zur selbst gestellten Aufgabe herausgearbeitet, die Beziehung beschrieben und das traditionsbewusste Handeln sichtbar gemacht.

Mit diesem, die Öffentlichkeit einbeziehenden, Projekt werden nicht nur intensiv denkmalpflegerische Themen der Baukultur angeschnitten, sondern auch Aspekte der kulturellen und künstlerischen Entwicklung innerhalb der Stadt Dresden dokumentiert.

Daneben liefert die Ausstellung und die in diesem Jahr geplante Publikation einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Alltagskultur in Dresden, der die momentanen Lebensumstände in die Zukunft transportiert.

Wir haben uns sehr gefreut, Grabpaten wiederzutreffen und ins Gespräch mit anderen Enthusiasten zu kommen, welche sich mit Liebe und Hingabe um den Erhalt von Kulturdenkmalen bemühen.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 13. Mai 2022!

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es hier