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Kunstvolle Grabmale suchen Patinnen und Paten

Auf dem Johannisfriedhof Dresden erzählen viele historische Grabmale noch heute von vergangenen Lebensgeschichten, handwerklicher Kunst und der besonderen Atmosphäre des Friedhofs. Doch manche dieser wertvollen Denkmale brauchen Unterstützung, um erhalten zu bleiben.

Bei der Veranstaltung „Kunstvolle Grabmale, die Paten suchen“ haben Interessierte die Möglichkeit, ausgewählte historische Grabstätten kennenzulernen, mehr über ihre Geschichte zu erfahren und Einblicke in das Konzept der Grabpatenschaften zu erhalten. Vorgestellt werden kunst- und kulturhistorisch bedeutende Grabmale, für die neue Patinnen und Paten gesucht werden.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Friedhofskultur, Geschichte, Denkmalpflege und besondere Orte in Dresden interessieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier

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Kunstvolle Grabmale, die Paten suchen

3. Juni | 17:00 19:00

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Auf dem Johannisfriedhof Dresden erzählen historische Grabmale von Kunst, Erinnerung und Dresdner Stadtgeschichte.

Sowohl große als auch kleinere Grabmale sind gefährdet und benötigen Unterstützung – einige von ihnen stehen ganz oder teilweise unter Denkmalschutz.

Bei einer besonderen Führung entdecken Sie kunstvoll gestaltete Grabstätten, erfahren Spannendes über die
Persönlichkeiten hinter den Namen und lernen, wie diese wertvollen Zeugnisse der Erinnerungskultur im
Rahmen einer Patenschaft bewahrt werden können.

Die Veranstaltung wird vom Johannisfriedhof Dresden gemeinsam mit dem Denkmalnetz Sachsen (Bereich
Bildung und Weiterbildung) durchgeführt.

Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit zur persönlichen Beratung rund um das Thema
Grabmalpatenschaften.

Werden Sie Teil gelebter Erinnerungskultur und helfen Sie mit, historische Grabmale für kommende Generationen
zu erhalten
.

Sehen Sie hier den Flyer zur Veranstaltung:

Verwaltung des Elias-, Trinitatis- und Johannisfriedhofs zu Dresden

Johannisfriedhof Feierhalle (Wallotkapelle)

Wehlener Straße 13
Dresden, Sachsen 01279 Deutschland
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Ausstellungsempfehlung

Beziehungsspiegel – eine Ausstellungsempfehlung

„Mensch und Kulturdenkmal“ – eine Ausstellung von Christine Starke (Fotografin) und Dr. phil. Ulrich Hübner (Denkmalpfleger der Landeshauptstadt Dresden)

Am vergangenen Montagabend, den 4. April, wurde im Stadtarchiv Dresden die Ausstellung Beziehungsspiegel eröffnet. Mit dabei waren die Bürgermeisterin für Kultur und Tourismus Annekatrin Klepsch und der Direktor des Stadtarchives Prof. Thomas Kübler.

Magnus d´Oldenburg schilderte seine Eindrücke, Erfahrungen und Ideen als Grabpate. Er selbst hat sich in den vergangenen Jahren für den Erhalt von sieben vom Verfall bedrohten Grabstellen auf unserem Ev.-Luth. Trinitatisfriedhof eingesetzt und ist selbst Paten einer Grabstelle, in welcher er auch bestattet werden möchte in seiner Wahlheimat Dresden.

Grabpate Magnus D’Oldenburg
© Foto: Christine Starke

Die Ausstellung zeigt Einzelpersonen aber auch Vereine, welche sich um außergewöhnliche und identitätsstiftende Kulturdenkmale kümmern. Dabei handelt es sich um landschaftsgestaltende, personengeschichtlich bedeutende oder auch künstlerisch äußerst wertvolle und wegweisende Objekte.

Aufgrund der Unwirtschaftlichkeit stehen diese Denkmale nicht im Zentrum des allgemeinen Sanierungsgeschehens und sind auf den Enthusiasmus und Mut einzelner Menschen angewiesen. So entstehen Patenschaften, es bilden sich Vereine oder andere werden ehrenamtlich tätig, mit dem Ziel, die Kulturdenkmale wiederherzustellen, zu pflegen und der Öffentlichkeit weitgehend zugänglich zu machen.

Dieses Ansinnen ist ein Grundbaustein in der Kunst- und Architekturvermittlung sowie der Fortschreibung der Dresdner Stadtkultur. Mit der sozialdokumentarischen Fotografie von Mensch und Objekt werden die besondere Affinität zum Kulturdenkmal und zur selbst gestellten Aufgabe herausgearbeitet, die Beziehung beschrieben und das traditionsbewusste Handeln sichtbar gemacht.

Mit diesem, die Öffentlichkeit einbeziehenden, Projekt werden nicht nur intensiv denkmalpflegerische Themen der Baukultur angeschnitten, sondern auch Aspekte der kulturellen und künstlerischen Entwicklung innerhalb der Stadt Dresden dokumentiert.

Daneben liefert die Ausstellung und die in diesem Jahr geplante Publikation einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Alltagskultur in Dresden, der die momentanen Lebensumstände in die Zukunft transportiert.

Wir haben uns sehr gefreut, Grabpaten wiederzutreffen und ins Gespräch mit anderen Enthusiasten zu kommen, welche sich mit Liebe und Hingabe um den Erhalt von Kulturdenkmalen bemühen.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 13. Mai 2022!

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es hier

Ansicht eines historischen Grabes, überwachsen von Efeuranken

Radiobeitrag – Patenschaften auf dem Johannisfriedhof

Patenschaften „Verleihen Sie unseren Engeln Flügel“

Hören Sie unseren Radiobeitrag zum Erhalt von herrenlosen Grabstätten auf unseren Friedhöfen. In den letzten 15 Jahren konnten wir bereits 140 Patenschaften vergeben, die Fülle ist groß von kleinen bildhauerischen Einzelstücken bis hin zu großen monumentalen Werken. Grabpaten helfen uns beim Erhalt dieser wertvollen Grabmale, sie haben den Mut sich schon zu Lebzeiten mit dem Ende des Lebens zu beschäftigen. Ihre Vorsorge ist dabei ein großes Stück Fürsorge für die eigenen Familienangehörigen.

 

 

 

Mockup aussen

Radiobeitrag – zur Broschüre „Steine erzählen Geschichten“

Broschüre „Steine erzählen Geschichte(n)“

Wussten Sie, das unser Johannisfriedhof zu national wertvollen Denkmalen gehört? Dann hören Sie dazu den Radiobeitrag.

In unserer ersten Broschüre einer geplanten Broschürenreihe zum Ev.-Luth. Johannisfriedhof stellen wir eine Auswahl der national wertvollen Grabdenkmale vor. Die Auswahl dieser unvergleichlichen Grabdenkmale erfolgte auf der Grundlage des Gutachtens von Jörg Kuhn Kunsthistoriker aus Berlin, welcher im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsens ein Gutachten zum Johannisfriedhof verfasste.

Künstler und Architekten wie Robert Diez, Max Klinger, Selmar Werner, Fritz Schuhmacher und Paul Wallot haben mit ihrer Bildhauerkunst und ihren Entwürfen das Gesicht eines der schönsten Friedhöfe Deutschlands geprägt.